Verlegung eines Kindes nach Basel BS – 1000. Rettungseinsatz bei der Air Zermatt

In der vergangenen Woche hat die Air Zermatt ihre 1000. Rettung mit dem Helikopter seit Beginn des Jahres durchgeführt. Bei dem Rettungseinsatz handelte es sich um einen Verlegungsflug vom Spital Visp nach Basel.

Ein weiterer Einsatz hielt die Crew der Air Zermatt auf Trab: Man machte sich bereit, eine Geburt im Helikopter durchzuführen…

Die Air Zermatt flog den 1000. Rettungseinsatz am Donnerstag am späteren Nachmittag. Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO (erreichbar unter der Rufnummer 144) rief die Rettungscrew der Air Zermatt zu einem Verlegungsflug. Konkret musste ein Kind aus medizinischen Gründen vom Spital Visp in ein Universitätsspital verlegt werden. Da das Inselspital in Bern keine freien Kapazitäten mehr aufwies, entschlossen sich die Walliser Luftretter dazu, das Kind ins Universitäts-Kinderspital beider Basel zu fliegen.

Die 1000er-Marke für Helikopter-Rettungen wurde im Vorjahr bereits etwa drei Wochen früher erreicht. Im Vergleich zum letzten Jahr wurden die Walliser Luftretter diesen Frühling zu deutlich weniger Spaltenunfällen gerufen.

Babyglück unmittelbar nach Helikopterflug

Am selben Tag erlebte die Rettungscrew der Air Zermatt zudem einen besonderen Einsatz: Eine junge Mutter aus Zermatt beschwerte sich über plötzliche, starke Wehen in sehr kurzen Abständen. Eine herbeigerufene Hebamme diagnostizierte, dass die Geburt unmittelbar bevorstand. Somit tickte die Uhr. Im Wissen, dass im Rettungshelikopter der Air Zermatt genug Platz für eine allfällige Geburt zur Verfügung steht, startete die Crew zusammen mit der Hebamme und der werdenden Mutter von Zermatt aus in Richtung Visp. Nur wenige Minuten nach der Landung im Spital von Visp kam das Kind sicher zur Welt.

Mehrere Verkehrsunfälle

In den letzten Tagen wurde die Air Zermatt ausserdem zu mehreren Verkehrsunfällen gerufen, darunter auch am Donnerstag zu einem Vorfall auf dem Autobahnteilstück in Brig. Ein Autofahrer erlitt während der Fahrt einen Herzinfarkt und verlor das Bewusstsein. Der Beifahrer konnte das Fahrzeug sicher zum Stehen bringen und begann sofort mit der Laienreanimation. Nachdem die Sanität Oberwallis eingetroffen war, setzten die Rettungssanitäter und der Notarzt die Wiederbelebung fort. Schliesslich flog die Rettungscrew der Air Zermatt den Patienten ins Krankenhaus nach Sitten.

Ausserdem wurde die Rettungscrew der Air Zermatt zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos auf der Strecke Stalden – St. Niklaus gerufen. Eine Person wurde mit dem Helikopter ins Spital von Sitten geflogen.

 

Quelle: Air Zermatt
Bildquelle: Air Zermatt