Auto brennt in Tunnelnische – beide Fahrtrichtungen eineinhalb Stunden gesperrt

(Flüelen UR). Heute Donnerstag, 29. Oktober 2026, kurz nach 06.00 Uhr, ereignete sich im Flüelertunnel ein Fahrzeugbrand.

Demnach fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern vom Kreisel Flüelen herkommend in den Flüelertunnel ein.

Polizei.news | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Brandort: Flüelertunnel in Flüelen.
  • Zeitpunkt: Donnerstag, 29. Oktober 2026, kurz nach 06.00 Uhr.
  • Fahrzeug: Personenwagen mit Urner Kontrollschildern, gelenkt von einem 31-jährigen Mann.
  • Verlauf: Nach einem technischen Problem hielt der Fahrer in einer Nische an. Im Motorraum entwickelte sich starker Rauch, anschliessend begann das Fahrzeug zu brennen.
  • Verletzte: Keine.
  • Sachschaden: Rund 3’000 Franken.
  • Verkehr: Beide Fahrtrichtungen waren rund eineinhalb Stunden gesperrt. Die Umleitung führte durch das Dorf Flüelen.

Aufgrund eines technischen Problems fuhr der 31-jährige Fahrer in eine Nische und informierte die Einsatzkräfte. Währenddessen fand eine starke Rauchentwicklung im Motorraum statt, wobei das Fahrzeug schliesslich anfing zu brennen.

Die aufgebotenen Einsatzkräfte konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Es verletzte sich niemand, der Sachschaden wird auf rund 3’000 Franken geschätzt. Aufgrund der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde der Flüelertunnel in beide Fahrtrichtungen für rund eineinhalb Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde über das Dorf Flüelen umgeleitet.

Im Einsatz standen die Werkhoffeuerwehr Flüelen, der Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri, ein lokales Abschleppunternehmen und die Kantonspolizei Uri.

 

Quelle: Kantonspolizei Uri
Bildquelle: Kantonspolizei Uri


Polizei.news informiert | Fahrzeugbrand im Tunnel

Rauch im Tunnel: Fluchtwege nutzen und niemals wenden

Feuer und Rauch können in einem Strassentunnel rasch gefährlich werden. Entscheidend sind die Signalisation, die Anweisungen der Einsatzkräfte und der rechtzeitige Weg in Sicherheit. Die Rettung von Menschen hat Vorrang vor Fahrzeugen und persönlichen Gegenständen.

1. Bei Rauch vor dem Portal nicht mehr einfahren

Wer bereits vor der Einfahrt Rauch feststellt, darf nicht in den Tunnel fahren. Beachten Sie rote Lichtsignale und Sperrungen. Befinden Sie sich im Tunnel, halten Sie möglichst grossen Abstand zum Brand und befolgen Sie die Verkehrslenkung sowie Radio- und Lautsprecherdurchsagen. Wenden und Rückwärtsfahren sind keine sicheren Auswege.

Weitere Hinweise zur Signalisation und zum Vorgehen im Ereignisfall bietet der Ratgeber Verhalten bei einem Brand im Tunnel.

2. Fahrzeug abstellen und gekennzeichnete Fluchtwege benutzen

Müssen Sie wegen eines Brandes anhalten, stellen Sie das Fahrzeug mit möglichst grossem Abstand zum Feuer am Fahrbahnrand ab. Schalten Sie Warnblinker ein und den Motor aus. Lassen Sie den Schlüssel beziehungsweise das Startsystem im Fahrzeug und schliessen Sie es nicht ab.

Verlassen Sie den Gefahrenbereich zügig über die gekennzeichneten Fluchtwege. Folgen Sie den Richtungsweisern und gehen Sie nicht dem Rauch entgegen. Verlieren Sie keine Zeit damit, Gepäck oder andere Gegenstände zu holen.

3. Alarmieren, ohne die eigene Flucht zu verzögern

Benutzen Sie nach Möglichkeit eine sicher erreichbare Notrufsäule. Sie erleichtert den Einsatzkräften die Zuordnung des Standorts. Ist das nicht gefahrlos möglich, bringen Sie sich zuerst in Sicherheit und alarmieren Sie von dort die Feuerwehr über 118 oder den allgemeinen Notruf 112.

Welche Vorteile die fest installierten Einrichtungen bieten, erklärt der Hintergrundbeitrag Notrufsäule – der direkte Draht zur Polizei.

Gut zu wissen: Schon bei einer normalen Tunnelfahrt gehören Abblendlicht, ausreichender Abstand und Aufmerksamkeit für die Sicherheitseinrichtungen dazu. Warum Tagfahrlicht allein nicht genügt, erläutert der Beitrag Abblendlicht statt Tagfahrlicht: Sicher durch den Tunnel.

Praktischer Tipp: Achten Sie während der Fahrt auf die grün gekennzeichneten Notausgänge. So wissen Sie im Notfall eher, in welcher Richtung Sie einen Fluchtweg erreichen können.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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