Polizei-Schweiz am 17. September 2026: Die fünf brisantesten Meldungen des Tages
Eine Öffentlichkeitsfahndung nach den Pyro-Vorfällen am Cupfinal, ein Raser mit 226 km/h auf der A1 und ein tödlicher Bauunfall mit zwei Todesopfern: Der 17. September 2026 brachte mehrere besonders brisante Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein tödlicher Verkehrsunfall im Kanton Waadt sowie die Aufklärung einer Serie von insgesamt 81 Delikten beschäftigten die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
Bern BE: Polizei fahndet mit unverdeckten Bildern nach zwei Männern
Im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung nach den Pyro-Vorfällen am Cupfinal 2025 hat die Kantonspolizei Bern unverdeckte Bilder von zwei weiterhin unbekannten Männern veröffentlicht.
Die Gesuchten werden dringend verdächtigt, Handlichtfackeln und Knallkörper mitten in der Menschenmenge gezündet und dadurch schwere Verletzungen anderer Personen in Kauf genommen zu haben. Zwei weitere ursprünglich gesuchte Tatverdächtige konnten bereits identifiziert werden.
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Münchwilen TG: Raser mit 226 km/h auf der A1 geblitzt
Eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage der Kantonspolizei Thurgau registrierte am Dienstagabend auf der A1 bei Münchwilen ein Auto mit 226 km/h. Erlaubt waren auf diesem Autobahnabschnitt 120 km/h.
Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der 38-jährige Schweizer die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 101 km/h. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung wegen eines Raserdelikts.
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Zürich ZH: Tödlicher Bauunfall fordert zweites Todesopfer
Nach dem schweren Bauunfall an der Hafnerstrasse im Zürcher Kreis 5 ist auch der zweite Arbeiter verstorben. Der 54-Jährige war zunächst schwer verletzt ins Spital gebracht worden, erlag dort jedoch am Mittwochabend seinen Verletzungen.
Ein 57-jähriger Arbeiter war bereits an der Unfallstelle verstorben. Die beiden Männer befanden sich in einem Baustellenlift, als dieser aus noch ungeklärten Gründen mehrere Meter in die Tiefe stürzte. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
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Bern BE: Polizei ordnet mutmasslichem Einbrecher 81 Delikte zu
Nach einem Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft an der Viktoriastrasse konnte die Kantonspolizei Bern einen mutmasslichen Täter auf frischer Tat festnehmen. Die weiteren Ermittlungen brachten eine umfangreiche Deliktserie ans Licht.
Dem 42-jährigen Mann werden insgesamt 81 Straftaten vorgeworfen, die er seit Dezember 2023 an verschiedenen Orten im Kanton Bern begangen haben dürfte. Die Deliktssumme beträgt rund 79’500 Franken, der Sachschaden rund 36’400 Franken. Der geständige Mann befindet sich in Untersuchungshaft.
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Rougemont VD: Auto stürzt Böschung hinunter – Fahrerin stirbt
Eine 63-jährige Autofahrerin verlor beim Verlassen eines Parkplatzes an der Route de la Saussa aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Das Auto stürzte eine Böschung hinunter und prallte nach mehreren Dutzend Metern gegen einen Heustadel.
Die allein reisende Fahrerin wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung zur Klärung des genauen Unfallhergangs.
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Der 17. September 2026 im Überblick
Die fünf Fälle zeigen die Bandbreite der schweren Polizeiereignisse dieses Donnerstags: eine öffentliche Fahndung nach mutmasslichen Pyro-Tätern, ein extremes Raserdelikt, ein Bauunfall mit zwei Todesopfern, eine umfangreiche Einbruchserie sowie ein tödlicher Verkehrsunfall.
Bei mehreren Ereignissen dauern die Ermittlungen und Abklärungen weiter an.
Quelle: Kantonspolizei Bern / Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland, Kantonspolizei Thurgau, Stadtpolizei Zürich, Kantonspolizei Waadt