Hergiswil NW: 28-jähriger Portugiese rast mit 158 km/h durch 80er-Zone

Am Freitag, 15. Mai 2026, um 23.38 Uhr, hat eine semistationäre Radaranlage auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden, im Gebiet Hergiswil, einen Personenwagen mit stark überhöhter Geschwindigkeit erfasst.

Das Fahrzeug wurde mit einer Geschwindigkeit von 158 km/h gemessen.

Auf dem betreffenden Streckenabschnitt gilt eine signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Nach dem gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsabzug ergibt sich eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 71 km/h.

Damit erfüllt die Geschwindigkeitsüberschreitung den Tatbestand eines Raserdelikts gemäss Strassenverkehrsgesetz.

Der fehlbare Lenker, ein 28-jähriger portugiesischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Zentralschweiz, konnte einige Tage nach der Widerhandlung ermittelt und festgenommen werden. Er wurde im Anschluss zur Sache befragt.

Nach Eröffnung der Anzeige an die Staatsanwaltschaft Nidwalden sowie der Abnahme des Führerausweises zu Handen der Administrativbehörde wurde der Mann wieder entlassen.

Dem Beschuldigten drohen empfindliche strafrechtliche Konsequenzen sowie ein längerfristiger Führerausweisentzug.

Die Kantonspolizei Nidwalden erinnert daran, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle darstellt und appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, die signalisierten Höchstgeschwindigkeiten einzuhalten.

 

Quelle: Kantonspolizei Nidwalden
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