Drogenfund bei Hausdurchsuchung: Polizei stellt über 700 Gramm Kokain sicher

(Chur GR). Mitte Oktober hat die Kantonspolizei Graubünden in Chur mehrere hundert Gramm Kokain sichergestellt. Ein Mann wurde festgenommen.

Während einer Personenkontrolle Mitte Oktober in Chur versuchte ein 44-jähriger Nigerianer, einen Beutel mit Kokain wegzuwerfen.

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Über 700 Gramm Kokain sichergestellt – Mann in Untersuchungshaft

Ort: Chur, Kanton Graubünden.

Zeitpunkt: Mitte Oktober 2026.

Personenkontrolle: Ein 44-jähriger Nigerianer versuchte, einen Beutel mit Kokain wegzuwerfen.

Hausdurchsuchung: Die Kantonspolizei durchsuchte die temporäre Unterkunft des Mannes.

Drogenfund: Über 700 Gramm Kokain.

Justiz: Das Zwangsmassnahmengericht ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Graubünden Untersuchungshaft an.

Die Kantonspolizei Graubünden führte daraufhin in seiner temporären Unterkunft eine Hausdurchsuchung durch. Dabei stellte sie über 700 Gramm Kokain sicher. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Graubünden ordnete das Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft an.

 

Quelle: Kantonspolizei Graubünden
Bildquelle: Kantonspolizei Graubünden


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Kokain: Drei Gesundheitsrisiken, die oft unterschätzt werden

Kokain ist eine stark stimulierende psychoaktive Substanz. Sie beeinflusst das zentrale Nervensystem und kann vorübergehend Euphorie, erhöhte Wachheit und ein gesteigertes Leistungsgefühl auslösen. Gleichzeitig kann der Konsum schwere körperliche und psychische Folgen haben – auch ohne eine bereits bestehende Abhängigkeit.

1. Herz und Kreislauf können akut gefährdet sein: Kokain kann den Blutdruck und die Herzfrequenz erhöhen und schwere Herzrhythmusstörungen verursachen. Zu den möglichen Folgen gehören auch Herzinfarkte, Schlaganfälle und Krampfanfälle. Bei Brustschmerzen, Atemnot, Krampfanfällen oder Bewusstseinsstörungen muss sofort die Sanität unter 144 alarmiert werden.

2. Psychische Folgen und Abhängigkeit ernst nehmen: Kokainkonsum kann Unruhe, Angstzustände, Schlafprobleme und weitere psychische Beschwerden auslösen. Wiederholter Konsum kann zu einer Abhängigkeit führen. Frühzeitige Unterstützung durch ärztliche Fachpersonen oder Suchtberatungsstellen kann helfen, problematische Konsummuster zu erkennen und zu behandeln.

3. Mischkonsum und unbekannte Inhaltsstoffe vermeiden: Die Kombination von Kokain mit Alkohol oder anderen psychoaktiven Substanzen kann zusätzliche Gesundheitsrisiken verursachen. Bei illegal gehandelten Substanzen ist zudem die tatsächliche Zusammensetzung nicht zuverlässig bekannt. Aussehen und Geruch erlauben keine verlässliche Einschätzung der Wirkung oder Gefährlichkeit.

Gut zu wissen: Auch bei Menschen ohne bekannte Vorerkrankungen kann Kokain schwere gesundheitliche Komplikationen auslösen. Eine geringe Menge oder gelegentlicher Konsum schliesst akute Risiken nicht aus.

Hilfe ist möglich: In der Schweiz stehen regionale Suchtberatungsstellen und spezialisierte medizinische Angebote zur Verfügung. Auch Angehörige können sich beraten lassen. Vertrauliche und anonyme Online-Beratung bietet beispielsweise SafeZone.ch.

Praktischer Tipp: Wer sich Sorgen um den eigenen Konsum oder den Konsum einer nahestehenden Person macht, sollte das Gespräch möglichst früh suchen. Eine Beratung kann helfen, gesundheitliche Risiken einzuschätzen und geeignete Unterstützung zu finden, ohne dass bereits eine schwere Abhängigkeit bestehen muss.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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