Göschenen UR: Neuer Verkehrsknoten geplant – weniger Stau und mehr Sicherheit

Das Bundesamt für Strassen ASTRA plant gemeinsam mit dem Kanton Uri die Optimierung des Verkehrsknotens Göschenen.

Mit dem Projekt sollen die Verkehrsströme entflechtet und der Verkehrsfluss sowie die Verkehrssicherheit im Bereich der Nationalstrasse und der Gotthardpassstrasse verbessert werden.

Der heutige Verkehrsknoten in Göschenen stösst insbesondere bei hohem Verkehrsaufkommen regelmässig an seine Kapazitätsgrenzen. Unterschiedliche Verkehrsströme – darunter der Süd-Nord-Transitverkehr sowie der regionale Verkehr – führen zu Rückstaus und beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit des Knotens. Auch für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende bestehen heute erhöhte Sicherheitsrisiken.

Kern des Projekts ist eine Verkehrsführung mit getrennten Ebenen: Die Kantonsstrasse verläuft künftig über eine neue Brücke und führt kreuzungsfrei über die Gotthardpassstrasse. Gleichzeitig wird eine direkte Verbindung zwischen der Nationalstrasse A2 und der Gotthardpassstrasse geschaffen. Dadurch können die verschiedenen Verkehrsströme gezielt getrennt werden.

Neben der Verbesserung des Verkehrsflusses trägt das Projekt auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. Für den Langsamverkehr sind durchgehende und klar geführte Verbindungen vorgesehen.

Mit der geplanten Massnahme werden die Ortszentren von Göschenen und Wassen vom Ausweichverkehr entlastet. Zudem wird die Durchfahrt für Einsatz- und Blaulichtorganisationen optimiert.

Das Projekt wird vom ASTRA geplant und gebaut. Die Baukosten betragen rund 20 Mio. Franken, der Kanton Uri beteiligt sich mit zwei Millionen Franken.

Die öffentliche Auflage des Projekts ist für Mitte 2026 vorgesehen. Der Baustart ist ab 2029 geplant und steht in enger Abhängigkeit mit den Bauarbeiten am Gotthard-Strassentunnel. Die Bauarbeiten dauern rund 2 Jahre.

 

Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA
Bildquelle: Bundesamt für Strassen ASTRA